Nachhaltigkeit

Muota-Seeforelle

Nachhaltigkeit

Muota-Seeforelle: Abschluss eines langjährigen Monitorings

Über mehrere Jahre hinweg hat ebs die Seeforellenpopulation in der Muota wissenschaftlich begleitet. Moderne Technik und KI-gestützte Auswertungen bestätigen eine stabile Population und eine erfolgreiche Fortpflanzung. Mit dem Abschluss des Monitorings setzt ebs ein Zeichen für nachhaltigen Artenschutz.

Im Rahmen der Restwassersanierung führte die ebs Energie AG seit 2016 ein umfassendes Seeforellenmonitoring in der Muota durch. In Zusammenarbeit mit der Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) kamen verschiedene Methoden zum Einsatz, um die Entwicklung der Population sowie das Laichverhalten zu dokumentieren.

Dabei kamen unter anderem Unterwasserkameras zum Einsatz, die während der Laichsaison 2024/2025 erneut das Wander- und Laichverhalten der Fische überwachten. Erstmals kam zudem künstliche Intelligenz zur Auswertung der Bilddaten zum Einsatz, wodurch die Erfassungsgenauigkeit weiter verbessert werden konnte.

Die Ergebnisse zeigen über mehrere Jahre hinweg ein konstantes Bild der Population und bestätigen eine erfolgreiche Fortpflanzung. Damit hat die ebs Energie AG ihre Verpflichtungen im Rahmen der Restwassersanierung erfüllt. Das Monitoring wird in dieser Form abgeschlossen. 

Die gewonnenen Erkenntnisse bilden eine wertvolle Grundlage für zukünftige Schutz- und Fördermassnahmen und unterstreichen das Engagement der ebs Energie AG für den Erhalt der heimischen Artenvielfalt und die nachhaltige Entwicklung der Muota als Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.

Seeforellenmilchner fischpass Ibach
Eine Unterwasserkamera beim ehemaligen Kraftwerk Brunnen zählt seit 2020 die aufsteigenden Seeforellen. Anhand des individuellen Punktemusters können die einzelnen Individuen auseinandergehalten werden.